Modellautos – welche Reifen für welchen Untergrund?

Damit Ihr Modellauto einen guten Grip hat, bedarf es der richtigen Reifen. Die Auswahl derselben sollten Sie stets an den jeweiligen Untergrund anpassen. Nur so wird für eine optimale Kraftübertragung und in weiterer Folge für eine maximale Geschwindigkeit gesorgt. Damit Sie Reifen von guter Qualität erwerben, dürfen Sie bei der Auswahl derselben aber nichts überstürzen.

Darauf ist beim Kauf der Reifen zu achten

In erster Linie ist natürlich darauf zu schauen, ob das gewünschte Produkt mit dem Modellauto kompatibel ist. Schließlich bringt ein optimaler Grip nur wenig, wenn die Reifen nicht zum entsprechenden Fahrzeug passen. Beim Kauf der Reifen ist natürlich auch ein Blick auf die Gummimischung zu werfen. Immerhin ist dieser Bestandteil maßgeblich für die Bodenhaftung verantwortlich. Interessenten stehen diesbezüglich Räder unterschiedlicher Härte zur Auswahl. Von Bedeutung ist jedoch genauso die Beschaffenheit der Felge. Diese sorgt nämlich dafür, dass das Fahrzeug auf holprigen Strecken weich landet und trägt so zur Entlastung der Stoßdämpfer bei. Auf diese Weise wird Abnutzungserscheinungen rechtzeitig vorgebeugt. Vor dem Kauf der Reifen ist gleichermaßen darauf zu schauen, dass auf dem jeweiligen Untergrund ausreichend Reibung und damit Widerstand gegeben ist. Um dies zu überprüfen, fahren Sie mit den Rädern einfach seitlich und quer zur Fahrtrichtung über den jeweiligen Untergrund. Ist dabei ein kleiner Widerstand zu spüren, bieten die Produkte guten Halt und sind somit für das Gelände geeignet.

In diesen Ausführungen sind Reifen für Modellautos erhältlich

Reifen für Modellautos stehen Ihnen mittlerweile in vielfältigen Varianten zur Auswahl. Dabei kann die Entscheidung für ein bestimmtes Produkt jedoch schwer fallen. Wenn Sie eine gut durchdachte Entscheidung treffen wollen, sollten Sie vor dem Kauf also mehrere Arten von Reifen miteinander vergleichen. Reifen werden Interessenten heutzutage sowohl mit Gummimischungen unterschiedlicher Härte als auch mit oder ohne Profil zur Verfügung gestellt. Generell wird im Modellbau zwischen Hohlkammerreifen, Moosgummireifen sowie Reifen mit Schaumgummieinlagen unterschieden. Doch auch bei der Beschaffenheit der Felge gibt es Unterschiede. So können Interessenten diesen Zubehör sowohl in harter als auch in weicher Ausführung erwerben.

So stimmen Sie Reifen und Untergrund optimal aufeinander ab

Auf steinigem sowie rutschigem Untergrund ist vor allem der Einsatz von weichen, flexiblen Rädern zu empfehlen. Dies gilt sowohl für die Gummierung als auch für die Felgen derselben. Bei Ausflügen im Offroad-Bereich ist des Weiteren die Verwendung von Reifen mit Profil anzuraten. Die kleinen Rillen im Gummi der Produkte beugen Aquaplaning vor und wirken so Unfällen entgegen. Am häufigsten werden in diesem Kontext so genannte Blockstollenreifen eingesetzt. Hierbei handelt es sich um Produkte, die in ihrem Material mit kleinen Vertiefungen – also Stollen – versehen sind. Diese graben sich regelrecht in den Untergrund und bieten so auch bei Regen optimalen Halt. Doch auch auf einem harten und glatten Boden punkten die Räder mit einer großen Auflagefläche. Diese verleiht dem Gummi den benötigten Grip und macht die Blockstollreifen auf diese Weise zu richtigen Allroundern. Wenn Sie in erster Linie im schlammigen Offroad-Bereich unterwegs sind, sollten Sie sich außerdem Reifen mit Spikes genauer ansehen. Auf Grund ihrer Konstruktion sind diese selbst bei höheren Geschwindigkeiten fest mit dem Untergrund verankert und garantieren Ihnen dadurch besten Halt. Zu guter Letzt sind noch Reifen aus Moosgummi zu erwähnen. Diese kommen heutzutage nur mehr selten zum Einsatz. Denn obwohl die Räder mit guten Haftbeiwerken ausgestattet sind, weisen diese hohe Verschleißerscheinungen auf – dies ist auf Dauer mit beachtlichen Ausgaben verbunden, weshalb Sie mit den oben erwähnten Alternativen besser beraten sind.

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